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Upcoming Architects Facing New Conditions

Interview mit NKBAK Architekten
Kerstin Berganski & Andreas Krawczyk

Über Kerstin Berganski & Andreas Krawczyk

Nicole Kerstin Berganski war Teil der Diplomklasse UBU3 der TU Berlin. Über mehrere Jahre sammelte sie als Stipendiatin und anschließend als Projektarchitektin Erfahrungen in Tokio, Japan. Seit November 2005 ist sie als freie Architektin in Frankfurt am Main tätig und wurde 2011 in den Bund Deutscher Architekten (BDA) berufen.
Andreas Krawczyk hat an der FH Dortmund seinen Diplomabschluss in Architektur gemacht. Im Anschluss arbeitete er in Deutschland sowie Japan in Architekturbüros. Neben seiner Tätigkeit als freier Architekt, war er von 2011 bis 2015 Mitglied im Städtebaubeirat der Stadt Frankfurt am Main. 2011 wurde er in den Bund Deutscher Architekten (BDA) berufen.
Nicole Kerstin Berganski und Andreas Krawczyk gründeten im Januar 2007 das Architekturbüro NKVAK in Frankfurt.

1. Upcoming Architects Facing New Conditions“ lautet das Thema dieser Interviewserie. Was sind derzeit für Sie die größten Herausforderungen in Ihrer täglichen Arbeit?

Wenn man nicht nur auf die letztenfünfzehn Monate der Pandemie schaut, sondern auf die globalgesellschaftliche Situation, wird deutlich, dass wir unglaublich aufpassen müssen, wie wir mit unseren Baustoffen umgehen. Fragen zur Umweltverträglichkeit, Nachhaltigkeit, Wiederverwertbarkeit und Entsorgungdrängen sich auf. Auf der anderen Seite offenbart der gesellschaftliche Wandel weitere Fragestellungen: Welche Gebäude brauchen wir in Zukunft überhaupt noch und wie flexibel müssen diese sein? Im täglichen Job hat sich dagegen nicht viel verändert. Es geht nochimmer darum, passende Raumstrukturen herzustellen. 

Durch die Pandemie ist das virtuelle Arbeiten in den Vordergrund gerückt. Kreative Prozesse sind virtuell allerdings nicht abbildbar. Wir kommen deshalb wieder im Büro zusammen, setzen aber selbstverständlich alle Maßnahmen ordentlich um, die dafür erforderlich sind: Bei uns sind alle geimpft und vorsichtig. Hinzu kommt, dass wir mit acht Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, eine überschaubare Bürostruktur haben. Das ist im Vergleich zu größeren Strukturen ein Vorteil."

2. Ist der Mensch zu sehr aus dem Fokus der Architektur geraten?

Vielleicht ja. Vielleicht war Architektur zu lange eine zuselbstbezogene Disziplin, die sich in Formalien verloren hat. Für uns bedeutet jede Bauaufgabe ein neues Herantasten an das konkrete Anforderungsprofil. Es ist ein großer Unterschied, ob ich für Menschenbaue, die fünf oder 85 Jahre alt sind. Genau das ist es aber auch, was den Beruf so schön und interessant macht. Wir müssen uns immer wieder neu auf Situationen und Menschen einlassen; das ist eine wunderbare Aufgabe, dafür bin ich dankbar.

Finden Sie hier das gesamte Interview zum Nachlesen:

Spannende Referenzprojekte:




Projekt: Europäische Schule 

Ort: Frankfurt

Bautypologie: Schule

Neubau oder Revitalisierung: Neubau

 

Foto: Norman Radon

Projekt: Haus im Odenwald

Ort: Odenwald

Bautypologie: Wohnhaus

Neubau oder Revitalisierung: Neubau

 

Foto: Thomas Mayer

Projekt: IS Mahlsdorf

Ort: Berlin

Bautypologie: Schule

Neubau oder Revitalisierung: Neubau

 

Foto: Thomas Mayer