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Fünf Tipps, wie Sie Plastikmüll reduzieren

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Im Alltag ist es nicht immer leicht, Kunststoff zu vermeiden. Aber bereits durch kleine Veränderungen können wir alle einen Beitrag leisten. Was können wir also genau tun?

Tipp Nr. 1: Mund-Nasen-Bedeckung aus Stoff tragen 

Gerade in Zeiten der COVID-19-Pandemie ist es entscheidend, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, um sich vor der Ausbreitung von Krankheitserregern zu schützen. Allerdings sorgt dies für massive Umweltverschmutzung: Einer Studie zufolge werden jeden Monat geschätzt 129 Milliarden Einwegmasken verbraucht. Die Masken zerfallen zu Mikroplastik und brauchen 450 Jahre, bis sie abgebaut sind. In dieser Zeit schädigen sie die Tierwelt. Tiere fressen den Kunststoff, verfangen sich darin, und wenn die Nutzungsfrequenz noch zunimmt, schwimmen bald mehr Masken im Mittelmeer als Quallen. Die gute Nachricht ist aber, dass alle von uns leicht Plastikmüll vermeiden können, indem wir wiederverwendbare Mund-Nasen-Bedeckungen verwenden. Entweder selbst aus Stoffresten genäht oder von nachhaltigen Labels gekauft, die organische Baumwolle verwenden. Maskenmüll vermeiden ist also leicht, außerdem sehen Gesichtsbedeckungen aus Stoff doch viel schöner aus! 

Tipp Nr. 2: Plastikflaschen, ade!  

Ein alltägliches Ärgernis: Getränkekästen und Plastikflaschen stapeln sich in Kellern und Abstellräumen. Zudem verursachen Plastikflaschen nicht nur offensichtlichen Abfall, es werden auch bis zu sieben Liter Wasser benötigt, um einen Liter Flaschenwasser herzustellen. GROHE bietet einen innovativen Ansatz zur Verringerung der Anzahl von Plastikflaschen. Etwa 800 Flaschen weniger sind es pro Jahr bei einer vierköpfigen Familie bei Verwendung des GROHE Blue Wassersystems. Und das Wasser kommt immer gefiltert, gekühlt und auf Wunsch sogar sprudelnd direkt aus der Küchenarmatur. So gehört das Kistenschleppen der Vergangenheit an und mit hochwertigen Glasflaschen für zu Hause und coolen Trinkflaschen für unterwegs ist es ein Leichtes, im Alltag auf Plastikflaschen zu verzichten. 

Tipp Nr. 3: Die natürliche Alternative zur Frischhaltefolie  

Um Speisereste länger haltbar zu machen, verwenden wir oft Frischhaltefolie. Aber es gibt umweltfreundliche Alternativen, zum Beispiel Bienenwachstücher. Die können Sie leicht zu Hause selbst herstellen: Nehmen Sie etwas Baumwolltuch und schneiden Sie es zu. Dann schmelzen Sie Bienenwachs im Wasserbad und pinseln das Baumwolltuch damit ein. Bügeln Sie darüber, lassen Sie es trocknen, und das wiederverwendbare, nachhaltige Bienenwachstuch zum Abdecken und Einpacken von Lebensmitteln ist einsatzbereit.

Tipp Nr. 4: Gemüsenetze für den Einkauf  

Ob Wochen- oder Supermarkt: Gemüse und Obst müssen nicht in Plastik- oder Papiertüten eingepackt werden, die ohnehin meist nach Gebrauch weggeworfen werden. Hier sind praktische Helfer wie Gemüsenetze sehr nützlich, in die man Gemüse und Obst lose einpacken kann. Ein kleiner Rat: die Netze sind üblicherweise klein verpackbar und handlich: Stecken Sie sie einfach in die Jackentaschen, so haben Sie diese immer griffbereit, auch wenn Sie einmal spontan einkaufen.

Tipp Nr. 5: Weniger Mikroplastik durch Wäschebeutel  

Viele unserer Bekleidungsstücke, etwa Sportswear, enthält synthetische Fasern. Das ist an sich noch kein Problem, aber diese Textilien setzen mit jedem Waschgang Mikrofasern frei, die dann über das Abwasser ins Grundwasser gelangen. Mit Wäschebeuteln kann man das gut vermeiden. Diese Beutel fangen nicht nur Mikroplastik auf, sondern schützen Ihre Lieblingsstücke während des Waschvorgangs auch gegen Beschädigungen, etwa durch Reißverschlüsse anderer Kleidungsstücke. Ein einfacher Trick mit großer Wirkung!

Wir haben die Möglichkeit und die Verantwortung sicherzustellen, dass wir Plastik weitestmöglich wiederverwenden und unsere Umwelt davor schützen. Der Weg in eine Kreislaufwirtschaft bedeutet nicht nur, weniger Verpackungen zu verwenden. Er bedeutet auch, die Verpackung so auszulegen, dass sie wiederverwendet, recycelt oder kompostiert werden kann. Das bedeutet weniger Plastik in unserer gemeinsamen Umwelt. Denn die Zahlen sind alarmierend: Schätzungsweise 100 Millionen Meerestiere sterben jedes Jahr durch Plastikmüll. Der Bericht der Ellen-MacArthur-Stiftung zur New Plastics Economy kommt zu der Einschätzung, dass es im Jahr 2050 in den Weltmeeren mehr Plastik als Fische geben könnte. 

Fakten wie diese haben die Architektin Marcella Hansch und ihre Mannschaft dazu motiviert, everwave zu gründen und eine Plattform zu entwickeln, die Plastikabfälle aus den Gewässern filtert. Sie bestätigt: „Verbraucher können die Vielfalt und Anzahl von umweltfreundlichen Lösungen mit bewussten Kaufentscheidungen beeinflussen. Nicht nur durch die Nutzung von kunststofffreien Alternativen oder die Verringerung des Konsums im allgemeinen, sondern durch bewusste Entscheidungen gegen umweltschädliche Optionen und durch Weiterempfehlung von umweltfreundlichen Optionen an Verwandte und Freunde“. So motiviert everwave andere mitzumachen und Teil der Welle zu werden, die einen nachhaltigen Wandel bringt.

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