LIXIL goes Zero

Selbstverpflichtung zu Klimaneutralität in der Produktion

 

Ein Thema beherrscht die Nachrichten: Es wird immer wärmer, der Meeresspiegel steigt und die Gletscher schmelzen. All dies hat gravierende Auswirkungen auf uns und unser Leben. Da der Ausstoß von Kohlendioxid zu den Hauptverursachern des Klimawandels zählt, hat sich LIXIL jetzt verpflichtet, an seinen Standorten überall in der Welt seine Armaturen CO2-neutral zu produzieren. Die Marke GROHE von LIXIL beweist dies eindrucksvoll: Der weltweit führende Anbieter von Badezimmer-Komplettlösungen und Küchenarmaturen setzt als einer der ersten der Branche auf klimaneutrale Produktion.

Seit Oktober 2020 produzieren alle acht LIXIL-Werke für Armaturenproduktion klimaneutral. Die Werke in China, Vietnam und Mexiko gesellen sich zu den anderen Armaturenwerken in Hemer, Lahr, Porta Westfalica (alle in Deutschland), Albergaria (Portugal) und Klaeng (Thailand), die bereits seit April 2020 CO2-neutral produzieren. Alle Werke für Armaturenproduktion sowie die deutschen Vertriebszentren wurden auf Ökostrom umgestellt. Vorrangig steht die Verringerung und Vermeidung von CO2-Emissionen im Fokus: Nur Emissionen, die bislang noch nicht vermieden werden können, sind zu kompensieren.

 

Aktuell bisher unvermeidbare CO2-Emissionen werden über drei Kompensationsprojekte ausgeglichen: zwei Wasserkraftwerke, eines in Indien und eines in Vietnam, sowie ein Projekt zum Erhalt von Wasserbohrlöchern in Malawi. Alle Projekte unterliegen äußerst strengen Kriterien wie dem unter Federführung des WWF entwickelten Gold Standard: Damit tragen die Projekte über den Klimaschutz hinaus zu einer nachhaltigen, umweltfreundlichen und sozialen lokalen Entwicklung bei. Um den CO2-Fußabdruck Jahr für Jahr zu reduzieren, müssen definierte KPIs eingehalten werden.

 

Saubere Energie dank WASSERKRAFT: Himachal Pradesh, Indien

Das Wasserkraftwerk im nordindischen Bundesstaat Himachal Pradesh zwischen den Dörfern Karcham und Wangtoo nutzt die natürliche Strömung des Flusses Satluj, um Strom zu erzeugen. Zudem kommt es ohne Staubecken aus, das Wasser zurückhält – so werden die negativen Auswirkungen des Wasserkraftwerks auf die Umwelt minimiert. Das Wasser des Satluj treibt vier Francis-Turbinen im unterhalb des Wasserspiegels liegenden Turbinenhaus an, bevor es stromabwärts zurück ins Flussbett fließt. Die gesamte hier erzeugte Energie wird in das nordindische Stromnetz eingespeist und ersetzt konventionellen Strom, der vor allem aus Kohlekraftwerken stammt.

Sauberes Trinkwasser aus erneuerten Bohrlöchern: Dowa & Kasungu, Malawi

In den Bezirken Dowa und Kasungu in Malawi muss die Hälfte der Bevölkerung ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser auskommen. Unter anderem, weil ungefähr jedes dritte Wasser-Bohrloch wegen Abnutzung oder Schäden nicht genutzt werden kann. Die Instandsetzung beschädigter Brunnen verbessert die Lebensbedingungen der Menschen in der Region signifikant. Das Projekt erlaubt es außerdem, finanzielle Mechanismen in Gang zu setzen, mit denen die Bohrlöcher langfristig durch die Dorfbewohner gewartet werden können, damit sie über Jahre hinweg nutzbar bleiben. Die meisten Bohrlöcher werden mit einer Handpumpe betrieben. Das hochgepumpte Wasser ist sauber und ohne Weiteres trinkbar. Darüber hinaus hat das Projekt eine positive Klimabilanz, da nun kein verunreinigtes Wasser mehr abgekocht werden muss.

 

Saubere Stromerzeugung am Fluss Dong Nai: Provinz Dak Nong, Vietnam

Das Projekt liegt in der vietnamesischen Provinz Dak Nong. Ein Damm sorgt dafür, dass die Stromversorgung unabhängig von Wetter und Regenzeit funktioniert. Dies ermöglicht über das gesamte Jahr eine konstante und zuverlässige Leistung und reduziert den Bedarf an Notfall-Generatoren, die oft mit fossilen Brennstoffen betrieben werden. Darüber hinaus lässt sich die Stromversorgung so steuern, dass in Zeiten geringerer Nachfrage das Wasser zurückgehalten werden kann und kein Energieüberschuss erzeugt wird. Der saubere Strom wird in das örtliche Stromnetz eingespeist.

 

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