Bekämpfung der Plastikkrise

Weniger Plastik

So will GROHE die Welt plastikfrei machen

Es ist ein erschreckendes Bild: Anfang Dezember 2020 entdeckten Forscher an einem Krankenhaus in Rom erstmals Spuren von Mikroplastik in einer menschlichen Gebärmutter. (1) Dies unterstreicht wieder einmal, wie allgegenwärtig Mikroplastik in unserem Alltagsleben geworden ist – nicht nur im Boden, in der Nahrung und im Wasser, sondern jetzt auch in unseren Körpern. Dies zeigt die verheerende Wirkung der Zunahme der Verschmutzung durch Plastik und des fortgesetzten Gebrauchs von Einwegkunststoff auf die Umwelt und die Folgen für den menschlichen Organismus. 

Mit gutem Beispiel vorangehen – die "Less Plastic Initiative" von GROHE

Angesichts der stetig wachsenden weltweiten Nachfrage nach Wasser und Energie hat sich GROHE seit Jahren mit wichtigen Herausforderungen auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit auseinandergesetzt. 2018 hat GROHE eine Initiative gestartet, die Plastikverpackungen durch nachhaltige Alternativen ersetzt. Dieses ehrgeizige Ziel hat bereits eindrucksvolle Ergebnisse gebracht. Bis heute hat die Initiative 32 Millionen Plastikverpackungen eingespart und so Verbrauchern dabei geholfen, ihren Verbrauch zu verringern – ein erster Meilenstein auf dem Weg zum Ziel, bis Ende 2021 alle Plastikmaterialen aus Produktverpackungen zu verbannen.

Hier kommt auch GROHE Blue ins Spiel: Dieses Wassersystem bietet stilles, Medium- und sprudelndes Wasser direkt aus der Küchenarmatur – gefiltert und auf optimale Trinktemperatur gekühlt. So kann eine vierköpfige Familie im Jahr bis zu 800 Plastikflaschen einsparen. (2) Das Angebot an kunststofffreien Verpackungen ist Teil von GROHEs umfassendem 360°-Ansatz in der Nachhaltigkeit, der Mitarbeiter, Lieferanten, Kunden, Prozesse, Produkte und den gesellschaftlichen Beitrag umfasst. 

Das Ziel, Plastikabfälle zu reduzieren, wird durch die Kooperation mit Marcella Hansch, der Gründerin von everwave, zusätzlich gestärkt. Beide Partner verbindet die Vision, Plastikabfälle in Meeren und Flüssen zu verringern und so für sauberes Wasser zu sorgen. Die ausgebildete Architektin entwickelt eine schwimmende Plattform, die Plastikabfälle in Flüssen einsammelt, bevor diese in die Meere gespült werden. GROHE unterstützt dieses Projekt nicht nur finanziell, beide Partner wollen auch die öffentliche Aufmerksamkeit für das Plastikproblem erhöhen und für eine nachhaltigere Lebensweise sensibilisieren.

(1) Studie veröffentlicht in Environment International
(2) DHU 2019, www.duh.de/mehrweg-klimaschutz0/einweg-plastikflaschen

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